Christian Vau​

Magische Geschichten mit Herz, behutsam recherchiert – für Kinder ab 9 Jahren und alle, die noch an Wunder glauben.​

Über mich​

Ich schreibe Kinder- und Jugendbücher mit einem Hauch von Magie. Als Sammler historischer Charakterpuppen kenne ich die Geschichten, die im alten Porzellan und in feinen Stoffen stecken – Erinnerungen, die weitergetragen werden möchten. Genau dort begann auch die Sophie-Reihe: mit einer kleinen Idee, einem flüsternden Moment vor einer Vitrine – und der Frage, was wir von alten Dingen lernen können.
Ich recherchiere gern: in Archiven, alten Katalogen und Bildbänden. Ich mag leise Details, die echtes Leben atmen. So entstehen moderne, warmherzige Abenteuer, die historisches Wissen sanft einweben – nie belehrend, immer erzählerisch.
Wenn ich schreibe, denke ich an Familien, die miteinander lesen: Kinder, die neugierig Fragen stellen; Erwachsene, die mitschmunzeln und verstehen. Geschichten sollen verbinden. Sie dürfen zart sein, spannend, ein bisschen geheimnisvoll – und am Ende etwas in uns heller machen.

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5 Fragen an Christian Vau


1. Wie begann alles mit Sophie und Gretchen?
Die Geschichte begann lange bevor ich Gretchen wirklich gefunden hatte. Ich schrieb den ersten Band über ein Mädchen und eine alte Puppe – ohne zu wissen, dass Gretchen tatsächlich irgendwo existierte. Erst nachdem das Buch fertig war, entdeckte ich sie bei einer Auktion: eine Kämmer & Reinhardt 114 aus dem Jahr 1915, genau wie in meiner Geschichte. Das war ein Gänsehautmoment. Seitdem steht sie bei mir zu Hause – als hätte sie nur darauf gewartet, dass jemand ihre Geschichte aufschreibt.

2. Was fasziniert dich an alten Puppen?
Alte Puppen sind für mich kleine Zeitreisen in Händen. Sie erzählen von Kindheit, Verlust, Hoffnung – und davon, wie Dinge überdauern, wenn sie geliebt werden. Jede trägt Spuren ihres Weges, und manchmal habe ich den Eindruck, sie bewahren die Stimmen derer, die sie einst hielten. Diese stille, ehrliche Magie wollte ich literarisch festhalten – mit Respekt vor der Handwerkskunst, aber auch mit Raum für das Unerklärliche.

3. Deine Bücher verbinden Geschichte, Gefühl und Magie – wie gelingt dir dieser Spagat?
Ich sehe Magie als das, was zwischen den Dingen passiert – in den leisen Momenten. Die Grundlage ist immer real: echte Puppen, echte Orte, historische Fakten. Aber sobald man innehält, kann daraus etwas Lebendiges entstehen. In Sophies Welt fließt das eine ins andere: Recherche trifft auf Fantasie, Staub auf Sternenlicht. Ich glaube, das ist der Punkt, an dem Leser spüren, dass etwas „mehr“ da ist.

4. Was erwartet die Leserinnen und Leser in der Sophie-Reihe?
Die erste Staffel umfasst fünf Bände – von Sophie und die magische Puppe bis Sophie und der Ort jenseits der Zeit. Jeder Band enthüllt ein weiteres Geheimnis der magischen Puppenwelt, mit Figuren, die wachsen, und Puppen, die ein Eigenleben führen. Danach wird die Reise weitergehen: Es sind bereits weitere Staffeln geplant, die Sophies Welt vertiefen und neue Facetten zeigen – mal poetisch, mal abenteuerlich, immer mit Herz.

5. Was wünschst du dir, dass Leserinnen und Leser mitnehmen?
Ich wünsche mir, dass sie wieder staunen. Dass sie die Welt mit neugierigeren Augen sehen, ein wenig langsamer, ein wenig bewusster. Vielleicht entdecken sie ja selbst etwas Altes, das plötzlich eine Geschichte erzählt. Wenn das passiert, dann lebt die Magie weiter – genau dort, wo sie hingehört.

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